2 Teile in 1 Band. Leipzig, Heinrich Gräff, 1803. Gr.-folio. (7) Bl., 216 S., (24) Bl. Mit gestochener Titelvignette, 2 Anfangsvignetten, 46 gestochenen Kupfertafeln und 21 Vignetten im Text. Halblederband um 1840 mit rotem, goldgeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung.
Waller 6594. – Hirsch-H. IV, 229. – Blake 307. – Garrison-M. 6161 (für Ausgabe St. Petersburg 1791). – HOH 1161 (ebenfalls für Ausgabe 1791). – Titelauflage der ersten Ausgabe von 1791 bei der nur das Titelblatt mit dem Verlag und Erscheinungsjahr verändert wurde, ansonsten identisch mit der Erstausgabe. Joseph Jakob von Mohrenheim (ca. 1759–1799) wurde Leibarzt von Katharina II, auf deren Kosten vorliegendes Werk gedruckt wurde. Die Qualität der 46 Tafeln, die meist in Lebensgrösse gestochen sind, macht das Buch zu einem der berühmtesten Werke der Geburtshilfe des 18. Jahrhunderts. – Titelblatt angestaubt und mit alter Papierrestauration am unteren Rand. Das erste nicht nummerierte Blatt des Inhaltsverzeichnisses mit Japanpapier geklebt. Marmorpapierbezug des Einbanddeckels verblasst. Ecken etwas bestossen. – Résumé: Reissue (Titelauflage) of the first edition (1791). Mohrenheim became personal physician of Katharina II. She instigated Mohrenheim for this work. With 46 copper plates with life-sized images. Half calf about 1840 (bumped). – Titel and the first leaf with repairings.
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2 Bände in 1. Berlin, Christian Friedrich Himburg, 1784–1786. 8°. XXII S., 1 Bl., 317 S.; 2 Bl., 344 S. Mit einer wiederholten gestochenen Titelvignette. Späterer Pappband unter Verwendung eines Inkunabelblattes als Bezugpapier.
Hirsch-H. IV, 307. – Blake 317. – Wellcome IV, 204. – Waller 6778. – Erste Ausgabe. Christian Ludwig Mursinna (1744–1823) machte alle Stadien eines preussischen Arztes durch: Vom Lazarettchirurg bis zum Chef der Charité in Berlin. «Er gehörte zu derjenigen Classe der im vorigen Jahrhundert nicht seltenen Chirurgen, welche aus der Barbierstube hervorgegangen, ohne gelehrte Vorbildung, als Autodidacten durch gesunden Menschenverstand und nüchterne Beobachtung, verbunden mit nicht gewöhnlicher operativer Geschicklichkeit, Thätigkeit und Energie sich einen geachteten Namen in der Wissenschaft zu machen verstanden haben» (Hirsch-H.). – Die ersten 80 Seiten mit schwächer werdendem Wasserrand.
Genf, Choüet, G. De Tournes, Cramer, Perachon, Ritter, 1709. Kl.-4°. 3 n.n. Bl., 240 S. Pappband der Zeit mit Kleisterpapierbezug, rotem, goldpeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung.
Hirsch-H. IV, 309. - Blake 317. - Wellcome IV, 206. - Carlo Musitano (1635-1714) war Arzt in Neapel, Chemiatriker und Verfasser verschiedener Schriften gegen Geschlechtskrankheiten. Gedruckt in zwei Spalten. - Ohne das bei Wellcome erwähnte Frontispiz. Durchgehend gebräunt. Einband beschabt und bestossen.
Stgt, Ferdinand Enke, 1886. Gr.-8°. XXXVIII, 469 S, 1 Bl. 36 Textillustr. nach Holzschn.. Orig.-HLdr m. goldgepr. Rücken.
Mit Bibliotheksstempel. Leicht berieben und bestossen.
Barcelona, Masson 1998, 275x210mm, XII - 511 páginas, encartonamiento del editor. Buen estado
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6 Teile in 3 Bänden und 1 Tafelmappe. Göttingen, Vandenhock-Ruprecht, bzw. Johann Georg Rosenbusch, 1794-1799. 8°. 2 Bl., CXX, 254 S.; Titel, IV, S. 259-464; XII, 282, VIII, 341 S. Mit 3 gestochenen Titelvignetten (davon eine koloriert) und 14 (davon eine koloriert) gestochenen Tafeln. Pappbände des 20. Jahrhunderts.
Blake 322 und 115. - Waller 7020 (nur für den ersten Band). - Sammlung zur Entwicklung der Geburtshilfe und der gynaekologischen Anatomie. - Exemplar in unbeschnittenen Verlagsbögen. 4 Kupfer doppelt vorhanden. Band 2 auf besserem Papier. Stellenweise stockfleckig. - Komplett selten.
Amsterdam, Johann Blaeu, 1657. Kl.-8°. 2 n.n. Bl., 110 S., 1 n.n. Bl. Index. Mit einer Holzschnitttitelvignette. Neuer Pappband mit goldgeprägtem Lederrückenschild.
Hirsch IV, 621. - Krivatsy 9256. - Zweite Ausgabe nach 1527. Pratensis (1486-1559) war Leibarzt von Adolphe von Bourgondie. Verfasser mehrerer geburtshilflicher Werke die Haller und Siebold als wertlos bezeichneten. War als guter Latinist und Dichter geschätzt. - Leicht gebräunt.
Paris, Vincent, 1771 Kl.-8°. XX S., 1 weisses Bl., 384 S. Lederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel und floraler Rückenvergoldung.
Waller 7760. - Blake 372. - Erste Ausgabe. - Erfolgreiches Werk des "médecin ordinaire du roi" und königlichem Zensor in medizinischen Angelegenheiten. - Stellenweise mit Wasserrand. Fliegender Vorsatz gelockert.
Zürich, Bibliophile Drucke von Josef Stocker, 1976. 8°. 137 S, 1 Bl. Orig.-Pergamentband in Schuber.
Limitierter Faksimiledruck der Ausgabe von 1513.
Dresden und Leipzig, Christoph Hekel, 1732. 4°. 2 n.n. Bl. 920 S., 16 n.n. Bl. Lederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Blake 410. - 8747. - Erste Ausgabe. - Schurigs Kompilation mit Texten aus zwei Jahrhunderten zur Embryologie sind eine Fundgrube die den Stand des Wissens und der Forschung am ungeborenen Leben dokumentiert. Die Bibliographie umfasst mehr als 500 Titel. - Papier wie immer gebräunt. Einband bestossen. Kapitale mit Fehlstellen. Aus der Sammlung Walter Pfeilsticker.
Dresden, Walthersche Hofbuchhandlung, 1832. Gross-4°. (4) 38 S. Mit 12 (davon 2 kol.) gest. Tafeln von J. F. Schröter. Lose Bogen in Orig.-Pappumschlag mit mont. Deckelschild und textiler Schliesse.
Hirsch-H. V, 212. – Unbeschnittenes Exemplar der einzigen Ausgabe des gynäkologischen Werks des deutschen Arztes Burkhard Wilhelm Seiler (1779–1843). Neben seiner praktischen Tätigkeit als Arzt erwarb er sich einen Namen als Anatom, «namentlich durch die Beschaffung von Leichnamen aus dem Zuchthaus des benachbarten Torgau» (Hirsch-H.), als Organisator verschiedener Krankenhäuser und seine rege literarische Tätigkeit (Beiträge in Journalen, Übersetzungen und zahlr. Schriften, vor allem über anat.-physiol. Fragen). – Titelseite mit Abrieb (ausserhalb des Textes) und kleiner handschr. Nummer. Die kol. Tafeln stärker gebräunt. Mit mehreren kl. Randläsuren. Ecken mit Knickfalten. Stockfleckig. – Einbandrücken und -ecken restauriert.
2 in 3 Bänden. Frankfurt a.M., Varrentrapp und Sohn, 1811-1826. 8°. XVIV, 594 S., 1 n.n. Bl. Verbesserungen; VI, 566 S.; XXXVIII, 752 S. Lederbände der Zeit mit goldgeprägten Rückenschildern und einfacher Rüchenvergoldung.
Hirsch V, 391f. - Seltene erste Ausgabe. Siebold (1775-1828) studierte bei F.B. Osiander und bei Boer in Wien die Geburtshilfe und wurde zuerst in Würzburg und nach 1816 in Berlin Professor. Seine Verdienste liegen hauptsächlich in der Sensibilisierung der gynäkologischen und geburtshelferischen Methoden und Anwendungen. - Stellenweise leicht stockfleckig. Handschriftlicher Besitzvermerk auf den Vorsätzen. Einbände leicht beschabt. Rückenschild des dritten Bandes farbig leicht abweichend. - Dekoratives Exemplar. Alle drei Bände in erster Auflage selten.
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Reutlingen, Verlag von Jacob Noa Ensslin, 1836. 8°. 4, IV, S. 5–254. Mit 67 lithographierten Tafeln. Halblederband der Zeit.
Vgl. Hirsch V, 392 (für Siebold). Eine von zahlreichen Publikationen von Eduard C. J. Siebolds (1801-1861), war ab 1829 Professor in Marburg und ab 1833 in Göttingen. "Siebold nimmt in der Geburtshilfe eine ganz eigenthümliche Stellung ein. Ein Kind der naturphilos. Med., die bis über das 3. Decenium (des 19. Jh.) hinaus herrschte, passte er mit seinen Anschauungen in die spätere Zeit, den Beginn der naturwissenschaftl. Med. nicht mehr hinein." (Hirsch). Seine historisch klassische Bildung war jedoch förderlich für seine medizinisch-literarische Tätigkeit. – Durchgehend stockfleckig. Einband berieben. Gelenke angeplatzt.
Nürnberg, bey Johann Josef Fleischmann, 1758. Gr.-Folio. Titel, 41 S. Mit 39 gestochenen Tafeln. Etwas späterer Halblederband mit goldgeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung.
Hirsch-H. V, 306. – Blake 420. – Erste deutsche Ausgabe mit deutsch-lateinischem Paralleltext. «Mit Recht gilt Smellie als der Vater der natürlichen Geburtshilfe ... Seinen Anschauungen entsprechend stellt er das Leben der Mutter weit höher als das der Frucht ...». Und zum vorliegenden Buch: «Ein ausgezeichnetes Werk, classische Zeichnungen von meisterhafter Ausführungen, die den strengsten Wissenschaften sowie den künstlerischen Anforderungen entsprechen» (Hirsch-H.). Smellie, über dessen Herkunft nur wenig bekannt ist, gilt als der wichtigste englische Geburtshelfer. Er wurde vor allem durch seine Erkenntnisse in der Geburtsmechanik bekannt. – Titelblatt alt gestempelt und mit alt hinterlegtem grösserem Eckausriss (minimaler Textverlust). Alle Tafeln durchgehend fingerfleckig, mit vereinzelten kleinen Einrissen an den Rändern. Mit kleinem Besitzerstempel «W. Pfeilsticker» auf den Innendeckeln. Auf starkes Büttenpapier gedruckt. Einband beschabt und bestossen. – Resumé: First German edition, parallel with German and Latin text. "Smellie contributed more to the fundamentals of obstetrics than virtually any individual" (Garrison & Morten). The 39 plates carefully new engraved for the German edition. Later half calf with gilt spine label (bumped and rubbed). Titel stamped and with tears. Plates with finger stains and some small tears. Endpaper with owner stamp «W. Pfeilsticker».
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Trajecti ad Moenum; Francofurti a Moenum, Varrentrapp et Wenner, 1797, 1799. Titelblatt, Kupfertafel, (2) S. (Text); Titelblatt, 2 Kupfertafeln, 10 S. (Text). Halbleinenband mit Pappdeckeln.
Beigebunden: Icones Embryonum Humanorum mit 20 Abbildungen auf zwei Tafeln. - Einband mit stärkeren Gebrauchsspuren. Durchgehend stockfleckig.
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Wien, Johann David Hörling 1785. 338 S., 1 Bl. Inhalt. Mit einer gestochenen Titelvignette und einer mehrfach gefalteten gestochenen Tafel. Halblederband der Zeit mit rotem Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
Blake 431. - Lesky 630. - Dritte Ausgabe. Erschien bereits 1774 und 1782. - Beschreibt vor allem Komplikationen beim Gebrauch der Geburtszangen. - Stellenweise leicht stockfleckig. Hübsch gebunden.
2 in einem Band. Paris, Croullebois, Bossange, Gabon, 1804. 8°. 2 Bl., LXIII S., 157 S.; 2 Bl., 291 S. Mit 24 gefalteten, gestochenen Kupfertafeln. Halblederband der Zeit mit schlichter Rückenvergoldung und rotem Rückenschild.
Waller 9204. – Hirsch V, 521. – Erste französische Ausgabe des erstmals 1770 in Deutsch erschienenen Lehrbuches, das ab 1775 unter dem Titel «Praktische Anleitung zur Geburtshilfe in widernatürlichen und schweren Fällen» erschien. – In der vorliegenden Ausgabe mit einem umfangreichen Vorwort von Briot sowie mit der Dissertation von Gasc, gemäss Hirsch (II, 501) durch zwei wichtige Texte erweitert. – Mit je zwei alt überklebten Besitzereinträgen auf den Vorsätzen und dem letzten Textblatt. – Durchgehend etwas stockfleckig. Einbände an den Rückenkanten und Kapitalen teilweise angerissen.
7 Bände (von 8). Gotha, verlegts Christian Medius, (1746)-1751. 8°. Mit 6 gestochenen Tafeln in Band 1. Pappbände der Zeit mit späteren, handschriftlichen Rückenschildern.
Blake 435. - Hirsch V, 553 (ohne dieses Werk). - Bekannt war der 1681 geborene Stadtphysikus und Apotheker in Eisenach unter seinem latinisierten Namen "Pelargus". 1735 lehnte er eine Ernennung vom russischen Hofe ab. Sehr geschätzt durch seine im Stil von Georg Ernst Stahl verfassten Kompilationen. Band 1: Unterricht für Heb-Ammen. - Band 2: Kranckheiten welche den Jungfern-Stand betreffen. - Band 3: Kranckheiten welche die Schwangern betreffen. - Band 4: Kranckheiten welche Molas oder Mutter-Gewächse und falsche Früchte betreffen. - Band 5: Kranckheiten welche ordentliche und schwere Geburten betreffen. - Band 6: Kranckheiten so die Wöchnerinnen und Kindbettnerinnen betreffen. - Band 7: Kranckheiten so die stillenden Weiber und Säug-Ammen betreffen. - 1753, 2 Jahre nach dem Tode erschien aus dem Nachlass noch ein 8. Band. - Einbände etwas bestossen und beschabt. Papier, zeitbedingt, gleichmässig leicht gebräunt. - Exemplar aus der Bibliothek W. Pfeilsticker. - Selten.
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Berlin, Fischer, 1892. 4°. (8) 41 S. Mit 65 lithogr. Abb. nach Aquarellen auf 14 Tafeln. Orig.-Broschur (leicht wasserfleckig). = "Gynäcologische Anatomie", (1).
Mit handschriftlicher Widmung des Verfassers auf Einbanddeckel. - Durchgehend gebräunt. - Einbandrücken erneuert unter Verwendung des orig. Rückentitels.
Berlin, Fischer, 1894. 4°. (4) 40 S. Mit 3 Textholzschnitten und 50 lithogr. Abb. nach Aquarellen auf 14 Tafeln. Orig.-Broschur (leicht angestaubt). = "Gynäcologische Anatomie", (2).
Mit handschriftlicher Widmung des Verfassers auf Einbanddeckel sowie Prägestempel auf der Titelseite. - Durchgehend gebräunt. - Einbandrücken erneuert.
Deuxième édition, corrigée et augmentée. Paris, J.-B. Baillière, 1835. 8°. Mit 16 Tafeln.
Mit Falschpaginierungen. Das Papier stärker gebräunt und stockfleckig. Die Einbände berieben und bestossen.
Paris, Vincent, 1774. 8°. XXIV S., 408 S. Mit 2 gefalteten, gestochenen Tafeln. Lederband der Zeit mit rotem, goldgeprägtem Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Blake 488. - Waller 10270. - Garrison-M. 6270. (für englische Ausgabe von 1773). Uebersetzung von "A treatise on the management of pregnant and lying-in women". - White gilt als einer der hervorragendsten Vertreter der Aseptik. Er war der Erste nach Hippokrates, der wesentliche Überlegungen zu den Ursachen des Kindbettfiebers machte. - Die Tafeln zeigen ein Geburtsstuhl und ein Gebärbett die von White entwickelt wurden. - Einband beschabt und bestossen. Kapital angerissen. - Papier leicht gebräunt und stockfleckig.