1. (von 2) Band. Frankfurt und Leipzig, 1787. 8°. 16, (2), S. 17–309. Mit 2 gef. Kupfertafeln und 1 gef. Tabelle. Pappband der Zeit.
Bibliotheksexemplar mit den entsprechenden Stempeln. Papier durchgehend stockfleckig. Einband stärker berieben und bestossen.
5 Bände. Paris, P.G. Cavelier, 1770. Mit 4 gefaltenen Kupfertafeln. Halblederbände der Zeit mit je 2 verschiedenfarbenen, goldgeprägten Rückenschildern und Rückenvergoldung.
Vgl. Blake 22. - Wellcome II, 65. - Nachdruckausgabe. Erschien in erster Auflage von 1761-65 in 6 Bänden. Die vorliegende Ausgabe scheint in 5 Bänden komplett. Es existiert mit dem gleichen Verlagsnamen 1770 eine Ausgabe, mit dem Vermerk "deuxième édition" auf dem Titel, in 6 Bänden. (vgl. Wellcome) - Einbanddeckel stark beschabt. Titel gestempelt. Vorsätze mit Leimschatten. Aus der Sammlung Walter Pfeilsticker.
Stgt, Ferdinand Enke, 1886. Gr.-8°. XX, 232 S. 32 Textholzschn. Orig.-Halblederband.
Einband berieben und bestossen.
Breslau, Ferdinand Hirt, 1859. Folio. 55 S. Mit 3 (1 farbig) lithographierten Tafeln. Orig.-Halbleinwandband mit bedruckten Deckeln.
Hirsch I, 336. - Enthält drei kurze Arbeiten I: Ueber eine Amputatio spontanae foetalis. - II: Ueber eine Graviditas abdominalis. - III: Ueber Hyperoxydatio sanguinis congenita. - Umschlag mit kleiner Fehlstelle am unteren Rand.
Wien. ca. 1970. Farbige Zeichnungen auf Pergaminpapier. Unten mit Bleistift signiert. verschiedene Bildformate wie: 16 x 19 oder 23 x 21 cm. Alle Blatt in Passe-Partout: 50 x 40 cm.
19 farbige Originalzeichnungen für den Atlas, welcher 1974 erschien, «Die vaginalen Operationen». von Günther Reiffenstuhl und Werner Platzer. Dazu die englische Ausgabe von 1975 «Atlas of vaginal surgery».
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2 Bände. Leipzig, in der Weygandschen Buchhandlung. 1791-1794. 10 n.n. Bl., 756 S., mit 7 (3 gefalteten) gestochenen Tafeln; 10 n.n. Bl., 556 S. mit 3 gefalteten Tabellen und 10 gefalteten gestochenen Tafeln. Halblederbände der Zeit mit 2 goldgeprägten verschiedenfarbigenn Rückenschildern und floraler Rückenvergoldung.
Waller 773. - Blake 34. - "Seiner Zeit unstreitig der beste Lehrer der Geburtshilfe." (Hirsch) - Garrison-Morton 6255 (für die französische Erstausgabe von 1781). - Heirs of Hippocrates 664 (für die englische Ausgabe). - Zweite, überarbeitete deutsche Ausgabe, die erste, auch von Meckel bearbeitete Ausgabe war bereits 1782 erschienen. Meckel, der eine grosse medizinische Sammlung besass, war das Vorbild für Jean Pauls "Dr. Katzenbergers Badereise". - Einband leicht berieben. Papier durchgehend gleichmässig leicht gebräunt. Kaum stockfleckig. Vorsätze mit zeitgenössischem Besitzerstempel "Cantons Physicus Dr. Kottmann, Solothurn). - Sehr gutes Exemplar.
Neue, umgearb. Aufl. 3 Bde. Leipzig, Schwickert, 1790. 8°. (6), VIII, (2) 764 S.; (4) 835 (3) S.; XII, 468 S. Mit 1 gest. Titelvignette. Halblederbde. d. Zt. mit je 2 mont., goldgepr. Rückentiteln (stark berieben u. bestossen, mit mehreren Wurmlöchern).
Vlg. Hirsch-H. I, 423. Lexikon der Geburtshilfe. - Mit 3 Besitzereinträgen von alter Hand auf fl. Vorsätzen. Bde. I u. II durchgehend wasser- u. stellenweise stockfleckig. Bd. II über die ersten 10 Seiten moderfleckig. Alle Bde. durchgehend gebräunt. Mit mehreren, teils durchgehenden Wurmgängen.
Marburg, Chr. Garthe 1829. 8°. XVI S., 753 S. Halblederband der Zeit mit rotem goldgeprägtem Rückenschild und Rückenvergoldung.
Wellcome II, 278. - Hirsch-H. I, 783. - Erste Ausgabe. Busch war "einer der berühmtesten Professoren der Geburtshilfe Deutschlands" (Hirsch). - Sein Lehrbuch erschien von 1829 bis 1842 in fünf Auflagen. Im Anhang mit einer Bibliographie mit 2475 Titeln. - Stellenweise gebräunt und fleckig. Einband berieben.
Amsterdam, Daniel Elsevier, 1677. Kl.-4°. (38) Bl., Titel in Rot und Schwarz mit dem Minerva-Druckerzeichen, 239 S. Mit 53 Holzschnitten (teilw. wiederholt). Späterer Pappband.
(Angebunden:) Ders.: Passiones animae, per Renatum Descartes: Gallicè ab ipso conscriptae, nunc autem in exterorum gratiam Latina civitate donatae ab H. D. M. I. V. L. (12 Bl.), 92 S., (2) Bl. Ebda., 1677. – Ad I: Willems 1531. – Krivatsy 3123. – Waller 2377. – Lateinische Ausgabe von Descartes (1596–1650) «Traité de l'homme». Der Text (1649 erstmals erschienen) behandelt den menschlichen Körper und seine Funktionen. Er ist hier mit den ausführlichen Anmerkungen von Louis de La Forge (1632–1666) versehen. Dieser war ein Freund von Descartes und «einer der fähigsten Interpreten des Cartesianismus». – Ad II: «Les passions de l'âme» in einer lateinischen Version. Diese Abhandlung über die Gefühle, deren Funktion und Eigenschaften, ist Teil einer Sammlung von drei Werken (vgl. Willems 1530). – Beide Titel nicht in VB 17. – Exlibris auf dem inneren Vorderdeckel sowie Etikette mit Nummer; durchgehend leicht gebräunt. Einbandbezug an Kanten und Rücken berieben.
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2 Teile in 1 Band. Leiden, J. und H. Verbeek, 1733. 4°. (8) Bl., 320 S., (1) Bl.; (5) Bl., 67 S., (7) S. (Index). Mit 36 gestochenen (7 mehrfach gefalteten) Tafeln. Marmorierter Lederband aus der Zeit mit rotem, goldgeprägtem Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Blake 118. – Wellcome II, 460 (für englische Ausgabe von 1716). – Vgl. Garrison 6253 (für die holländische Erstausgabe). – Zweite vollständige Ausgabe. Teil 1 erschien erstmals 1701. Deventer gilt als der Vater der modernen Geburtshilfe. Als Praktiker in seiner Heimatstadt Den Haag interessierte er sich in erster Linie für die Orthopädie im Zusammenhang mit den Beckenknochen. Er beschreibt viele verschiedene Fälle schwieriger Geburten. Seine Beobachtungen der Beckendeformationen schildert er erstmals 1696 in einer holländischen Ausgabe. 1709 folgte eine Übersetzung des hier vorliegenden Teils in Latein. – Ohne das Porträt. Mit sehr schönen Tafeln. – Titel mit kleinem, handschriftlichem Besitzvermerk W. Pfeilsticker. – Einband beschabt. – Innen sehr sauberes Exemplar.
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Zürich, 1895. 8°. 34 S. Orig.-Brosch.
Dissertation der geburtshülflich gynaekologischen Klink des Herrn Professor Wyder in Zürich. Mit handschr. Besitzereintrag auf der Broschur. Teilw. fleckig und Bleistiftanstreichungen.
Basel, Johann Rudolph Imhof, 1752. Kl.-4°. 7 n.n. Bl., 468 S., 11 n.n. Bl. Mit 15 (von 16) Kupfertafeln (mit 5 Bl. Erklärungen). Späterer Halbleinenband.
HLS. - Hirsch-H. II, 483. - Siebold II, 413. - Waller 2956. - Blake 144. - Erste und einzige Ausgabe. Auf Mauriceau beruhendes Lehrbuch der Geburtshilfe. Wurde bereits 1690 verfasst. Das Anonyma des Herausgebers wurde nie aufgelöst. Fatio (1649-1691) studierte in Valence. Er wurde in Basel von der Universität als Kurpfuscher betitelt , obwohl er als Chirurg und Geburtshelfer eine erfolgreiche Praxis betrieb. 1691 wurde Fatio aus politischen Gründen auf dem Marktplatz in Basel geköpft. Er hatte sich einer Verschwörung gegen das Basler Patriziat angeschlossen. Hinterer fliegender Vorsatz mit einem engagierten handschriftlichen Lebenslauf des Verfassers, verfasst am 25. Nov. 1896 durch Frau Liseli Linder-Bader. - Nebst einer Kupfertafel fehlt das Portait von G.D. Heumann. - Durchgehend etwas gebräunt und fingerfleckig. Vorsätze stärker stockfleckig. Einbandkanten stark bestossen. Pergamentbezug am Rücken gebrochen.