Carlsruhe im Kunst Verlag. 1836. In-8. Relié demi-cuir. Etat d'usage, Couv. légèrement passée, Dos frotté, Rousseurs. 423 pages + de très nombreuses gravures noir et blanc pour la plupart sous serpente. Frontispice noir et blanc. Dos à nerfs avec titre et filets dorés.. . . . Classification Dewey : 430-Langues germaniques. Allemand
Reference : RO60011189
Die klassichen Stellen der Schweiz und deren Hauptorte. In Originalansichten dargestellt, gezeicnet von Gust. Adolph Müller, auf Stahl gestochen von Henry Winkles und den besteb englischen Künstlern. Mit Erläuterungen. Erste Abtheilung. ² Classification Dewey : 430-Langues germaniques. Allemand
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Zürich, im Verlag des Verfassers, 1840 - 1841, gr. in-8vo, X + 538 S. + 74 Lithogr. Tafeln / (Suppl.:) VI + 238 S. + 11 lithogr. Tafeln. Mit insgesamt 85 gest. u. lithographierten Tafeln (davon viele teilw. mehrfach gefaltet, 3 kolorierte Tafeln, 5 in Aquatintarad., 2 Panoramas. Ansichten von Gasthöfen, Hotels und Bädern, zumeist auch Werbeprospekte der Zeit, vereinzelt stockfleckig, allgem. guter Zustand, Exlibris Peter E. Obergfell, O. Halbledereinbände d. Zeit. Titel u. Autor goldgeprägt, (Band 1 Vorsatzbll. neu) sehr guter Zustand.
Mit 85 Tafeln, so komplett wahrscheinlich Unikat. (Die Faksimile-Ausgabe ,Zürich, 1985’ hat nur 67 Tafeln).Seltenes komplettes Exemplar mit Supplementband. Sehr früher Hotel - und Reiseführer durch die Schweiz. Der Einband original, die Vorsätze wurden erneuert. Der Autor war Journalist und Begründer der ersten Zeitung der Zürcher Landschaft, sowie ein Verfechter der bürgerlichen und politischen Rechte der Frau (mit wenig Erfolg). Später wandte er sich der Geschichtsschreibung zu und verfasste eine Geschichte des Kantons Zürich. 'Der Begleiter' enthält verschiedene nützliche Angaben und Tipps für die ersten Touristen, welche die Schweiz besuchten, vor allem aber werden die Etablissements der Schweizer Wirte "zum ersten Mal durch ein umfassendes Werk mit einander in Verbindung gesetzt und überall, im In- und Auslande empfohlen...". Leuthy bietet also einen Führer durch die Schweizer Gasthöfe, Kurorte, Bäder etc, oft mit einer gestochenen Ansicht des Etablissements und seiner Lage (Ortsansichten). Die Beschreibungen gehen vor allem auf die Vorzüge und Einrichtungen ein. Der Verfasser hat nach eigenen Angaben viele davon selbst besucht, jedoch stammen viele Beschreibungen, sowie die eingebundenen Kupferstiche, Lithographien und Werbebroschüren von den Inhabern selbst (9 Monate hatte Leuthy dazu mit Hunderten von Wirten korrespondiert). Damit ist dieses Werk ein sehr frühes Beispiel für die durchaus schon professionelle schweizerische Tourismuswerbung. Die Ansichten sind in verschiedenen Techniken ausgeführt und stammen von ganz unterschiedlichen Zeichnern und Stechern aus der ganzen Schweiz. Ein Who-is-who der Schweizer Künstler der Zeit. Der Supplementband enthält neben weiteren Beschreibungen, Korrekturen und Ergänzungen (wohl v.a. auf Betreiben der Wirte) auch noch einen weiteren Teil mit nützlichen Angaben zu Währungen, Reiserouten, Transportmitteln. z.B. Vom Reisen in der Schweiz. Zeit für Bergreisen. Kleidung und Reisegeräthschaften. Verhalten bei Bergwanderungen. Reisemittel. Distanztafeln. Register über beide Bde. Bäder nach Klassen, etc. 6 Tafeln mit mehreren Abbildungen mit insges. 14 Ansichten.Very rare extra-complete copy, bound in 2 volumes, of this early Hotel and travel guide of Switzerland. The author was a journalist and early supporter for women rights, and later turned to writing historical works about the Canton of Zurich. The 'Begleiter' or companion provides information and tips for travellers and early tourists in Switzerland, but mainly contains descriptions of all the inns, hotels, spas etc. in alphabetical order. Leuthy has visited some of them but many of the entries are provided by the establishements themselves, an early example of touristic advertisement. The same goes for the many engraved views, illustrations and advertisments (early flyers) that are part of this work. They were the genuine advertisement created by and for these hotels (otherwise long lost) and are executed in different techniques and by different Swiss artists from all over the country. Therefore it becomes a kind of ‘Who-is-Who’ of Swiss artists and engravers.The supplement presents even more descriptions and lots of corrections and additions (probably requested by the hotels themselves) as well as more sections about travelling in Switzerland, clothes and items needed, about mountain tours and the right travelling seasons, available transports, distances and an index for both volumes. We counted in all 85 plates, most of them lithographies, 6 plates are with several views on the same plate (total of 14 views). Barth 17842; Wäber III, 74; HLS. (www. HLS.CH); Perret kennt diesen Reiseführer nicht! La liste complete avec les 85 planches se trouve avec les 2 tomes. Image disp.
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1855, gr. in-4to, 87 num. S. + 2 S. Anhang, dazwischen 20 eingefügte Bl. mit montierten, teils gefalteten Farblithographien, v.a. von Ad. Cuvillier, aber auch Muller (Panorama von Genf u. vom Faulhorn im Berner Oberland), Himely, Deroy, die meisten Abb. bei Briquet & Fils in Genf verlegt, auf den ersten Seiten und gegen Schluss ein leichter Wasserfleck an den unteren Seitenrändern sichtbar, Exlibris Peter E. Obergfell, Halbleder d. Z. mit Ecken, goldgepr. Name des Autors auf Vorderd., blau gesprenkelter Schnitt, dunkle Flecken an Fussrücken und unterer Ecke, ansonsten gutes Exemplar.
Unikat und einzigartiges Zeitdokument aus der Frühzeit des Alpentourismus. Begleitet von Lehrern, unternahm eine bunte Schar von Internatsschülern im Sommer 1855 eine Reise durch die Alpen von Savoyen und der Schweiz (also den sogen. ,petit tour’). Mit dabei waren neben dem Autor mindestens noch ein Lehrer sowie weitere Schüler aus Deutschland, der Schweiz, Griechenland, USA und Argentinien. Jedes Kapitel behandelt eine Etappe, einen Tag der Reise, und wird mit schönen Chromolithographien, z.Teil gar durch aufklappbare Panoramen illustriert, welche der Autor wohl nach der Reise in Genf besorgte. Mit 3 Wagen fuhr die Gruppe zunächst von Genf nach Chamonix, von wo sie nach einem Tag mit Ausflügen, u.a. auf den Chapeau, weiterging mit einem Fussmarsch über den beeindruckenden Chemin de la Tête Noire nach Martigny. Dann über Visp nach Münster und von da über die Furka nach Andermatt, alles zu Fuss, begleitet von einem Pferd, welches die Tornister der Schüler trug. Gleich am nächsten Tag ging es weiter nach Luzern (mit Beschreibung der alten und der neuen Teufelsbrücke). Da keine Zeit mehr für den Rigi blieb, besuchten sie stattdessen das Diorama des Rigikulm. Nach dem Besuch der Stadt ging es über den Brünig (reinliche Dörfer, schlechte Strassen, und eine lange Treppe auf dem Pass) nach Meiringen zum Faulhorn, wo im Wirtshaus übernachtet wurde, bevor es dann nach Unterseen und von dort nach Bern, Freiburg, Vevey und von da mit dem Dampfschiff zurück nach Hause ging. Der Autor beschreibt eindrücklich die Wanderungen durch die Alpen und die Schweiz des 19. Jh., sowohl was er und seine Kameraden erlebten wie auch Land und Leute und seine Meinung zum Gesehenen. So bemerkt er z.B. zu den Dörfern im Wallis, dass sie sehr schmutzig seien und viele Menschen an Kröpfen leiden, was er auf die ,Unreinlichkeit der Menschen’ und das ,schlechte Wasser, welches man in den Gebirgen antrifft’ zurückführte... Die Internatsschüler aus gutem Hause machten sich auch einen Spass daraus, den armen Dorfkindern Kleingeld hinzuwerfen oder die Fliegen ihrer Kutschenpferde zu fangen. Es kam auch zu Ausfällen in der Gruppe wegen Erschöpfung und wegen kleineren Unfällen, wie einem Fuss, der gleich zu Beginn der Reise unter ein Wagenrad geriet. Schlussendlich gelangte die Gruppe aber glücklich zurück in ihr Internat am See. Der Autor fügte am Ende eine Namensliste der Teilnehmer an: August Diederichs (Lehrer, Remscheid), Louis Rocholl (idem), Albert Hoeninghaus (Krefeld), Mathias Loos und Adolph Ritzhaupt (Heidelberg), Joseph Tunna, Hermann Dykerhoff und Heinrich de Haas (Mannheim), Heinrich Gonzenbach, Johannes Weder und Rudolph Weydmann (St. Gallen), George Wood (Patras, Griechenland), James Bridge, Sanford Kellog, Bache Emmet, Eduard Emmet (New York), Emil Marn (New-Orleans), St. Yago Korti und Achilles Korti (Buenos-Ayres), Peter Dollfus (Schnierlach, Elsass). Bilder: Genève et le Mont-Blanc / Mornex / Le Mont-Blanc vu de St. Martin / Le Mont-Blanc vu de Chamounix / Glacier des Bossons / Chemin de la Tête noire / Martigny / Glacier du Rhône / Pont du diable / Chapelle de Tell / Lucerne et le Mont Pilate / Chute supérieure du Reichembach / Le Welhorn et le Wetterhorn, vus de Rosenlaui / Panorama vue prise du Faulhorn / Le Staubbach / Interlaken et Untersee / Thun / Panorama de Berne / Fribourg / Vevey et le fond du Lac. Image disp.
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Wien, 1789-1791, Quer in-4to, (29.5x45 cm.), 39 Blätter mit 41 Kupferstichkarten mit altem Flächenkolorit. Blattmass ca. 29 x 43,5 cm. - Tafeln je ca. 23,5 x 31 cm., Mod. Leinenband, schönes Exemplar / Complete copy newly bound in green cloth, fine.
39 Kupferstich-Karten, aus: ‘REILLY, Schauplatz der fünf Theile der Welt’ (Abteilung: Kantons-Atlas der Schweiz -1789-1791).Die Karten jeweils mit einer unkolorierten Kartusche. Die Folge beginnt mit einer Karte der Gesamtschweiz (Nr. 389); auf den Blättern Nr. 390 bis Nr. 427 die einzelnen Kantone bzw. Landesteile; die Kantone Bern, Luzern, Wallis und Zürich jeweils mit 3 Karten, 2 Blätter mit je 2 Karten (Nr. 425: Die Stadt und das Gebieth Biel, mit der Stadt Mühlhausen. Die Republik Genf. Nr. 426: Die Freyen Aemter. Die Grafschaft Baden.). - Breitrandig und sehr gut erhalten. Image disp.
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Leipzig, bey Siegfried Lebrecht Crusius, (Dessau, gedruckt bey H. Heybruch), 1776, kl. in-8vo, gest. Frontispiz + X (Titelbl. mit gest. Vignette - Vorbericht) + 2 Bl. (Inhalt) + 262 S. vereinzelt leicht fleckig, Original-Lederband d. Zeit (schönes Vorsatzpapier d. Zeit). Schönes Exemplar
Hirschfeld reiste 1765-67 als Begleiter des Prinzen von Holstein-Gottorf zum ersten Mal in die Schweiz. Seine Landesbeschreibung ist laut Vorwort ‘bestimmt, um jungen Reisenden eine vorläufige Kenntnis beizubringen’. Die Erstauflage erschien in Leipzig 1769 anonym u.d. Titel ‘Briefe über die vornehmsten Merckwürdigkeiten der Schweiz’. Die Reise geht von Basel über Solothurn nach Bern, Freiburg und weitere Kantone. Jeder Kanton ist in einem Kapitel beschrieben. Danach folgen Abschnitte über Wein, Käse, Klima, Anzahl Einwohner der Schweiz, über Tugenden, Aberglauben, usw. Gefolgt von ‘Ausführliche Beschreibung der Alpen, Reise zu den Gletschern in Grindelwald, über Natur, Luft und Gesundheit der Bergreisen, Ursache von der Grösse des schweizer Viehes, Mineralogie und Tierwelt, Gemsenjagd, Steinbock und die Zubereitung des schweizer Käses’. Zum Schluss die Sitten in Zürich und in den Bädern zu Baden, Kleidervorschriften, Marmorarten, der Rheinfall zu Schaffhausen. Der Nachdruck: ‘Bern: H. Lang, 1961’ (!) wurde vervollst. mit der etwas arroganten Notiz: ‘vornehmlich über Bern aus dem Jahre 1776’. Barth 3226; Wäber 35. Image disp.
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Reference : 140862aaf
ohne Angaben vom Verlag, (SR: Schmid und Römer, Leipzig), o.J. (um 1895), 19.5 x27.5 cm. (Schachtel), 1 farbiges Spielbrett mit 55 Stationen, Abb.: Die schweiz. Eidgenossenschaft in der Mitte, in 6 Theilen gefaltet (56 x 38 cm) + Beschreibung der Reise auf Deckelinnen mit Titel „Die Reise in die Schweiz“ + 2 kleine O.-Würfel (aus Knochen) + 1 Holzwürfel + 6 einf. Holzreiter, ill. Orig.-Schachtel. Alpenreisende mit auf der Tragtasche die Initiale SR.
Erwähnt in der Beschreibung auf den Innendeckel: ... auf der Pilatusbahn einem der kühnste und großartigsten Bauwerke unserer Zeit, 1886-1889 ausgeführt. cf: Audisio: Giochi delle montagne inv. 518. (Ici: Scatola - Boîte-Schachtel illustration et mesures différent.: 32 x 24 cm / Tavola 37x56.5 cm. Image disp.
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