Eduard Arnold Martin (1809-1875), gynécologue allemand, obstétricien, qui fit l'accouchement de Guillaume II. L.A.S., Berlin, 15 mars 1853, 1p 1/2 in-8. Au médecin et naturaliste Hermann Lebert (1813-1878). « Verehrter Herr Kollege ! Sie glauben kaum, wie viele Freude es mir machte, dass die Züricher auf den glücklichen Einfall gekommen sind, Sie zu besitzen und dass Sie den Ruf angenommen haben. Herr von Humboldt - der mir die freundlichsten Grüße an Sie auftrug - hofft, dass Zürich die Brücke bilden werde, um Sie recht bald in Ihr Vaterland zurückzuführen und Ihnen hier ein Ihren Talenten und Ihren Verdiensten um die medizinische Wissenschaft entsprechendes Wirkungsfeld zu gewähren. - Für die gütige Zusendung von französischen Schriften über Hysterie sage ich Ihnen meinen herzlichsten - wenn auch noch so unentschuldbar verspäteten Dank. Den Betrag dafür bitte ich Sie bei Ihrer Ankunft in Zürich von meinem dortigen Bankier Herrn Bodmer-Stocker gefälligst erheben zu wollen. Das Anerbieten, mir die zweiten Bände für den Ankauf von Medaillen und alten Büchern mitzugeben, nehme ich dankend an. Sie werden mich dadurch sehr bedeutend verbinden, wenn Sie ihm auch die genaue Angabe der Adresse meines alten Freundes Sickel beifügen wollen. Hochachtungsvoll Ihr ergebenster Kollege Martini ». Cette très intéressante lettre est donc au moment où Lebert accepte un poste de professeur à Zurich. Martin, ainsi qu'Alexander von Humbolt s'en réjouissent, espérant ainsi que Lebert, reviendra couvert de prestige en Allemagne. Il le remercie pour l'envoie d'ouvrages français sur l'hystérie, sujet faisant alors partie de la gynécologie. Lebert était en liens étroits avec des médecins français. Il demande aussi l'adresse de Sickel, peut-être Théodor von Sickel. Belle lettre.
Reference : 020775
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