1943 Satz und Druck : Buchdruckerei K. J. Wyss Erben Aktiengesellschaft, Bern - Einband : Buchbinderei H. Schumacher's Wwe., Bern - Wapen-Zeichnung : Kunstmaler Paul Boesch, Bern - 1943 - Grand in-folio, reliure pleine toile, armoirie et devise sur le premier plat en rouge - Ouvrage limité à 150 exemplaires numéroté, celui-ci porte le numéro 64 - Ouvrage constitué d'une préface et de 13 tableaux généalogiques en double page dépliantes - Texte en allemand - Il est joint avec cette ouvrage une traduction en français de la préface et divers documents annexe en photocopie
Bon état général - Fente à la charnière du premier plat avec un début de désolidarisation de la page de garde et de titre - Coins et coiffes émoussés - Quelques noms surlignés en fluo et quelques annotations au crayon de papier Bon
Genève, v(euv)e Beroud et S. Fuers, libraires, 1844. 8°. 190 S. Originalbroschur.
Mit handschriftlicher Widmung vom Autor auf dem Vorderdeckel. - Bernhard Friedrich von Wattenwyl (1801-1881), Sohn des Berner Stadtrats und Grossrats Bernhard Sigmund von Wattenwyl, war Fürsprecher und 1829-1831 Sekretär des Geheimen Rats. Nachdem er in Missachtung des neuen Pressegesetzes die neue liberale Regierung in der konservativen "Allgemeine Schweizerzeitung" mehrmals scharf angegriffen hatte, wurde er 1832 verbannt. In Schwyz propagierte er als Redaktor des reaktionären "Waldstätter-Boten" die Rückkehr zur alten Ordnung und förderte den Sarnerbund, um dadurch eine gegenrevolutionäre Bewegung im Kanton Bern auszulösen. Nach dem verunglückten Versuch, die Luzerner Regierung zu stürzen, floh von Wattenwyl mit weiteren verbannten oder geflohenen Berner Patriziern nach Italien. 1837 kam er nach Genf, fand über seine Ehegattin Zugang zur Erweckungsbewegung und gehörte 1849 zu den Gründern der Eglise évangélique libre de Genève. Nach der Aufhebung des Verbannungsurteils 1844 und dem konservativen Umschwung von 1850 übersiedelte die Familie nach Bern. Von Wattenwyl kämpfte gegen die von den Radikalen angestrebte Rationalisierung von Erziehung und Bildung, indem er sich in der Freien Evangelischen Gemeinde, der Lerberschule, im Seminar Muristalden, im Asyl für gefallene Mädchen in Brunnadern und in der Neuen Mädchenschule engagierte. 1861 erwarb er das Gut Elfenau. (Hans Braun, in HLS). - Einband etwas angestaubt, angerändert und mit kleinen Fehlstellen am Rücken. Blindgeprägter Bibliotheksstempel auf Titelblatt, ausgeschieden.