3 Teile in 1 Bd. Zürich, Bodmerische Truckerey, 1716-1718. Kl.-4°. (4), 268, (6) S.; (16), 480, (8) S.; (16), 336 S. Mit gest. Frontispiz; Tl. I: Tafeln I, II und V sowie 1 unn. Taf.; Tl. II: Tafeln I-XII plus 2 unn. gef. Tafeln zu Teil I gehörend (Bergsturz von Plurs); Tl. III: 17 unn. Tafeln (mit fortlaufend num. Abbildungen). Pergamentband der Zeit mit hs. Rückentitel.
Haller I, 1044-46. - Lonchamp 2638. - HLS-Scheuchzer (No. 8). - Erste Ausgabe dieses grundlegenden Werkes. Es bildet die Fortsetzung zur "Beschreibung der Natur-Geschichten des Schweizerlandes", 1706-1708. Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) "einerseits ein Polyhistor barocken Zuschnitts, anderseits als empirischer Wissenschaftler schon stark der Aufklärung verpflichtet" (HLS), studierte Naturphilosophie, beschäftigte sich mit Astronomie, Versteinerungskunde und Botanik und wurde 1710 Professor für Mathematik am Zürcher Carolinum. Ab 1704 auch Mitglied der Royal Society in London, die ihn finanziell unterstützte, ihn zur Publikation seiner Schriften motivierte und Wesentliches zu deren Verbreitung beitrug. Scheuchzer beschreibt im ersten Band die Grenzen, die Form der Gewässer, die Gestalt der Berge mit deren Höhlen, Luftlöchern und Schneelawinen. Im zweiten Band beschreibt er neben den alphabetisch aufgelisteten Gewässern mit ihren Überschwemmungen und Trockenperioden auch die Bäder der Schweiz, die er in «Classen» wie warme Bäder, kalte Bäder, Sauerbrunnen, versteinernde Wasser, Schwefelwasser etc. einteilt, welche ihn mit ihren heilenden Wirkung interessiert haben dürften. Im dritten Band «viel gute und falsche Betrachtungen» (Haller), neben meteorologischen Beobachtungen auch Beschreibungen von Naturkatastrophen wie Erdbeben und der «Sündflut» sowie Funde von Fossilien, Steinen, Metallen und Mineralien. «Scheuchzer ist vor Albrecht von Haller der bedeutendste Entdecker der Schönheit der Alpen. Die ästhetisierende Darstellung von Land und Volk in Schillers Wilhelm Tell geht auf seinen Einfluss zurück» (HLS). Die Kupfer stammen von Johann Melchior Füssli und Joh. Konrad Gessner. - Sehr gut erhaltenes Exemplar mit leichten Gebrauchsspuren.
Phone number : 41 (0)44 261 57 50
3 Teile in 1 Bd. Zürich, Bodmerische Truckerey, 1716-1718. Kl.-4°. (4), 268, (6) S.; (16), 480, (8) S.; (16), 336 S. Mit gest. Frontispiz; Tl. I: Tafeln I, II und V sowie 1 unn. Taf.; Tl. II: Tafeln I-XII plus 2 unn. gef. Tafeln zu Teil I gehörend (Bergsturz von Plurs); Tl. III: 17 unn. Tafeln (mit fortlaufend num. Abbildungen). 3 Tafeln faksimiliert. Pergamentband der Zeit mit hs. Rückentitel, goldgepr. Wappensupralibros.
Haller I, 1044-46. – Lonchamp 2638. – HLS-Scheuchzer (No. 8). – Erste Ausgabe dieses grundlegenden Werkes. Es bildet die Fortsetzung zur "Beschreibung der Natur-Geschichten des Schweizerlandes", 1706–1708. Johann Jakob Scheuchzer (1672-1733) "einerseits ein Polyhistor barocken Zuschnitts, anderseits als empirischer Wissenschaftler schon stark der Aufklärung verpflichtet" (HLS), studierte Naturphilosophie, beschäftigte sich mit Astronomie, Versteinerungskunde und Botanik und wurde 1710 Professor für Mathematik am Zürcher Carolinum. Ab 1704 auch Mitglied der Royal Society in London, die ihn finanziell unterstützte, ihn zur Publikation seiner Schriften motivierte und Wesentliches zu deren Verbreitung beitrug. Scheuchzer beschreibt im ersten Band die Grenzen, die Form der Gewässer, die Gestalt der Berge mit deren Höhlen, Luftlöchern und Schneelawinen. Im zweiten Band beschreibt er neben den alphabetisch aufgelisteten Gewässern mit ihren Überschwemmungen und Trockenperioden auch die Bäder der Schweiz, die er in «Classen» wie warme Bäder, kalte Bäder, Sauerbrunnen, versteinernde Wasser, Schwefelwasser etc. einteilt, welche ihn mit ihren heilenden Wirkung interessiert haben dürften. Im dritten Band «viel gute und falsche Betrachtungen» (Haller), neben meteorologischen Beobachtungen auch Beschreibungen von Naturkatastrophen wie Erdbeben und der «Sündflut» sowie Funde von Fossilien, Steinen, Metallen und Mineralien. «Scheuchzer ist vor Albrecht von Haller der bedeutendste Entdecker der Schönheit der Alpen. Die ästhetisierende Darstellung von Land und Volk in Schillers Wilhelm Tell geht auf seinen Einfluss zurück» (HLS). Die Kupfer stammen von Johann Melchior Füssli und Joh. Konrad Gessner. - Die 2 Tafeln von Plus knittrig mit einigen kleinen alt hinterlegten Einrissen, was auch bei anderen Falttafeln der Fall ist; vorderes Innengelenk halb gebrochen. Die folgenden Tafeln/Blatt wurden professionell auf Büttenpapier faksimiliert: 1. Teil: Seite 136 (Register zur Tafel "Plurs", 2. Teil: Seite 480, (gefalteter Grundriss Bad Pfeffers), 3. Teil: Tafel (12? Atmosphäre) S. 336. – Mit Exlibris Paul Ad. Leemann.
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3 Teile in 1 Bd. Zürich, Bodmerische Truckerey, 1716–1718. Kl.-4°. (4) Bl., 268 S., (2) Bl.; (8) Bl., 480 S., (4) Bl.; (8) Bl., 336 S. Mit 1 gest. Frontispiz u. 33 Kupfertafeln (davon 10 gef.). Pergamentband aus der Zeit mit handschr. Rückentitel.
Haller I, 1044–46. – Lonchamp 2638. – HLS-Scheuchzer (Nr. 8). – Erste Ausgabe dieses grundlegenden Werkes zur Naturgeschichte der Schweiz. Teile daraus sind schon 1708 in lateinischer Sprache in der Londoner Ausgabe veröffentlicht worden. Scheuchzer (1672–1733) «einerseits ein Polyhistor barocken Zuschnitts, anderseits als empir. Wissenschaftler schon stark der Aufklärung verpflichtet» (HLS), studierte Naturphilosophie, beschäftigte sich mit Astronomie, Versteinerungskunde und Botanik und wurde 1710 Professor für Mathematik am Zürcher Carolinum. Ab 1704 auch Mitglied der Royal Society in London, die ihn finanziell unterstützte, ihn zur Publikation seiner Schriften motivierte und Wesentliches zur Verbreitung derselben beitrug. Scheuchzer beschreibt im 1. Band die Grenzen, die Form der Gewässer, die Gestalt der Berge mit deren Höhlen, Luftlöcher und Schneelawinen. Im 2. Band beschreibt er neben den alphabetisch aufgelisteten Gewässern mit ihren Überschwemmungen und Trockenperioden auch die Bäder der Schweiz, die er in «Classen» wie warme Bäder, kalte Bäder, Sauerbrunnen, versteinernde Wasser, Schwefelwasser usw. einteilt, die ihn vor allem als Arzt mit ihrer heilenden Wirkung interessiert haben dürften. Im 3. Band «viel gute und falsche Betrachtungen» (Haller) neben meteorologischen Beobachtungen auch Beschreibungen von Naturkatastrophen wie Erdbeben und der «Sündflut» sowie Funde von Fossilien, Steinen, Metallen und Mineralien. «Scheuchzer ist vor Albrecht von Haller der bedeutendste Entdecker der Schönheit der Alpen. Die ästhetisierende Darstellung von Land und Volk in Schillers Wilhelm Tell geht auf seinen Einfluss zurück» (HLS). – Der hintere fliegende Vorsatz fehlt. Das Papier vereinzelt stockfleckig, die Vorsätze gebräunt und die Tafeln zum Teil fleckig und gebräunt. Der Pergamentbezug fleckig.
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Tiguri, Typis Gessnerianis, 1730. 2°. (9) Bl. incl. gest. Titel und gest. Widmung, 22 Tafeln auf 21 Bl., gest. von Lochmann nach Wirz, ein zusätzl. Bl. eingebunden. Halbleder d. Zt. mit marmor. Deckeln, vergold. Wappen-Supralibros der Bibliothek des Klosters St. Urban.
Lonchamp 2648; Steiger 120; Haller VI, 1619; Barth 9837; Fischer, J. J. Scheuchzer (1973), 99; Feller/Bonjour 436; zu Lochmann vgl. SKL Bd. II, S. 274, zu Wirz vgl. Jahrbuch vom Zürichsee 1951-52, S. 357 f. - Erstausgabe dieses eher seltenen Werkes zur Paläographie, das von Scheuchzers Vielseitigkeit zeugt. Es ist der "erste Versuch dieser Art in unserem Lande..." (Fischer). Die von Johann Lochmann (1700-1762) nach Wirz gestochenen Tafeln zeigen Alphabete und Urkunden, zum Teil mit Unterschrift und Siegel, vom 8. bis zum 16. Jahrhundert, darunter solche aus karolingischer Zeit. - Diesem Exemplar ist eine weitere Urkunde beigebunden, lithographiert von B. Graf in St. Urban nach J. Bergmann. - Einriss im untern Rand des Titels, leicht stockfleckig. - Aus der Bibliothek von Paul Ad. Leemann mit Exlibris; hs. Besitzvermerk "Ambros. Glutz; Donum Joan. Anton. Grafii S. S. Theologiae Doctoris" auf Vorsatz; hs. Vermerk auf hinterem Innendeckel "aus dem Kloster St. Urban".
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Zweyte verbesserte und vermehrte Auflag, so mit nöthigen Kupfern versehen. 2 Teile in 1 Band. Zürich, Heinrich Bodmer, 1711. Kl.-8°. (13) leere Bl., (14) Bl., 275 S.; (8) Bl., 250 S., (9) leere Bl. Mit 19 gef. Kupfertafeln. Pergamentband der Zeit mit handschr. Rückentitel.
VD18 12235911. – Fischer, H: Scheuchzer, S. 27–30. – Dritte, zugleich erste illustrierte Ausgabe – auf dem Titelblatt irrtümlich als zweite bezeichnet. Es erschien jedoch schon 1703 eine selten gesehene zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe datiert von 1701. An ein breites Publikum gerichtete Schrift «meines wissens ersten Systema Physicum in Teutscher Sprach ans Licht kommen» (Vorwort 1703 von Scheuchzer). – Nur vereinzelt stockfleckig. Der Pergamentbezug leicht fleckig.
Zürich, Heinrich Bodmer, 1711. 8°. Titel, 133 S. Etwas spätererHalbpergamentband mit maschinengeschr. Rückenschild.
Seltenes kleines Werk Scheuchzers. Enthält in Teil eins eine Abhandlung über die natürlichen Körper und deren Eigenschaften, Teil zwei behandelt die Elemente, Gestirne, Wetterphänomene, Mineralien, Pflanzen, Tiere usw. Scheuchzer war es wichtig, «die Liebe zu den Naturwissenschaften unter allen Ständen zu verbreiten. ... Es war ihm deshalb ein frühes Anliegen, eine ‹Physica› oder ‹Naturwissenschaften› in deutscher Sprache zu verfassen». (Fischer, S. 27). – Alte Wurmgänge im Rand mit Japan hinterlegt, neue Vorsätze. – Es fehlen die 19 gest. Tafeln. – Mit Exlibris Paul Ad. Leemann.
Amasterdam, Jean Convens et Corneille Mortier. 1730. Grenzkolorierte Kupferstiche. Blattformat: 56 x 64 cm. Gesamtgrösse der vier Karten: 112 x 128 cm.
Grossformatige Karte der Schweiz, gedruckt in vier Teilen. Mit grossen allegorischen Kartuschen und vielen Landschafts- und Berufsdarstellungen an den Rändern. – Sehr gut erhalten.
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3 Bände. Zürich, Orell Füssli, 1979. 8°. 272 S.; 487 S.; 336 S. Mit zahlr. z.T. gef. Tafeln. Orig.-Kunstlederbände.
Zürich, Heidegger und Compagn., 1740. 4°. Titel, 15) Bl., 467 S., (8) Bl. Register. Späterer marmor. Pappbd. mit hs. Rückenschild.
Zweite Auflage dieses Werkes (EA 1721). – Enthält ein «Schreiben eines Herren und Freundes an Herren Johannem Bernouilli ...» über die Lektüre der Bögen aus diesem Werk, welche Bernouilli ihm gesandt hatte, gezeichnet J.B.A.M.V.D.M. – Sauberes Exemplar. – Mit Exlibris Paul Ad. Leemann und Conrad Hch. Weigelt.
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Zweyte und verbesserte Auflage. 3. (von 3) Band. Zürich, bey Heidegger und Comp., 1752. 4°. (8) Bl., 336 S. Mit 18 Kupfertafeln mit 179 Abb. Lederband der Zeit mit Rückenschild.
Fischer S. 79–90. – Zweite Auflage des seltenen dritten Bandes, alle drei Bände erschienen erstmals 1716–1718. Zwei weitere geplante Bände über Flora und Fauna der Schweiz sind nie erschienen. – Der Einband mit Verwendung des alten Materials restauriert. Die Vorsätze erneuert. Durchgehend etwas fleckig, die Tafeln am Schluss stärker betroffen.
Petrus Schenk 1735 3 feuillets pages Amsterdam. 26 5 × 42 cm. 1735. Vélin. 3 feuillets pages. Johann Jakob Scheuchzer Geestelyke Natuurkunde uitgegeven in de Latynsche Taale Amsterdam Petrus Schenk 1735. Tome XII seul in-folio (26 5 × 42 cm) 3 feuillets puis pages 1097 à 1275. Sans aucune planche. Plein vélin crème de l'époque cabochon central sur les plats pièce de titre brune. Charnière supérieure du premier plat commençant à s'ouvrir sur environ 10 cm. Intérieur frais petite trace de mouillure marginale en tête. Première traduction néerlandaise de la Physica Sacra œuvre du médecin et naturaliste suisse Johann Jakob Scheuchzer mettant en relation l'histoire biblique et les sciences naturelles. Tome isolé et incomplet de ses planches
Intérieur frais petite trace de mouillure marginale en tête