sans lieux, sans nom / ohne Ort und Verlag, s.d. (1806), chacune des cinq grav. coloriées ca. 30 x 275 cm (image / Bildgrosse). En 5 feuilles numérotées de 1 à 5, Aquarelliert, avec le titre endessous de la première feuille, leporello gefaltet, hs. beschriftet sur l’Image (Bergspitze, Orten, usw.), hs. C. Benguerel & G. Isely, Halb-Leinen Umschlag.
Erstes bekanntes Rundpanorama der Schweizer Alpen. Der Neuenburger Kartograph Jean-Frédérique d’Ostevald begann mit der Ausarbeitunbg seiner unter Zuhilfenahme eines Fernrohrs gefertigten Darstellungen des Alpenkranzes im Jahr 1801... Zu seinem Unternehmen angeregs wurde er wohlt durch das Panorama der Berner Alpesn Sigmund Gottlieb Studers von 1790 (der eigentliche Erfinder des Panoramas). Zusammen mit Heinrich Kellers Rundsicht von 1805 gehört die Vue générale von Ostervald zu den frühesten Schweizer Panoramen, ragt indessen durch hohe künstlerische Qualität und topographische Genauiskeit hervor (vgl. Pittet S. 173 und Bruno Weber in: Augenreisen, S. 67). Das Panorama erstreckt sich vom Spanhörter Massiv bis zum Môle.Johann Georg Trallès (1763-1822) war Professor für Math., Physik und Chemie an der Berner Akademie, errichtete hier das erste astronomische Observatorium, publ. "Beitrag zur Lehre von der Elektrizität", und "Lehrbuch...". Er wurde 1804 an die Berliner Akademie berufen, starb in Hamburg. HBLS VII/35. Boy de la Tour, La gravure neuchâteloise S. 79 Nr 2; Graf 456 (unter F. W. Moritz; E. Pittet, Jacob Samuel Weibel. Cat. de l’oeuvre gravé (1996), S. 70, 100, 181, 172f. und Nr. 501; S. Grieder, Augenreisen. Das Panorama in der Schweiz (2001) S. 67 und 83); Solar. Das Panorame (1979. S. 124f. Image disp.
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