Zürich, Orell Füssli, 1811 - 1820, XIX + 302 S., 1 Bl.; XXIV S., 2 Bl., 320 S. Mit 2 gestoch. Titelvignetten. 19 x 12 cm. Dunkelgrüne Halbchagrinlederbde d. Z. mit ornamentaler Deckelfilete und hübscher RVergold. sowie roten RSchildern. Zürich, Orell, Füßli und Compagnie, 1811. exlibris H.C. E. (Wappenexlibris) / exlibris Peter E. Obergfell, Halbleder d. Zeit mit Ecken, sehr schönes Exemplar / reliure en d.-veau aux coins de l’époque. Bel exemplaire.
Mehrfach aufgelegtes Erstlingswerk des Zürcher Chorherrn, der mit diesen der sentimentalen Literatur zugehörigen Briefen dem Zeitgeschmack entsprach. Enthält die erstmals 1809-11 erschienenen Briefe Eugenias an ihre Mutter, geschrieben auf einer Reise nach den Bädern von Leuk (Schweiz) im Sommer 1806. Die Vignetten mit Ansichten von Leukerbad und dem Leiterweg bei Leukerbad. Hirzel (1766-1833) aus Weiningen bei Zürich, studierte Philosophie und Theologie. Nach längeren Reisen in Italien wurde er Professor in Zürich. - Breitrandig, annähernd fleckenfreies und dekoratives Exemplar. Nicht bei Perret. Goed. VI 498, 9, 1. Lonchamp 1489. ADB 12, 493 f. Image disp.
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Frauenfeld, J.Huber, 1863. 8°. 178 S. Bedruckte Originalbroschur.
"Beiträge zur vaterländischen Geschichte. Sechstes Heft." - Originalausgabe.- Unaufgeschnittenes, gut erhaltenes Exemplar.
Zürich, Orell, Füssli, 1818, in-8°, Porträt-Kupfer Hirzels in Frontispiz (gestochen von H. Lips) + XLIII (+1) + 222 S., Mit gest. Schlussvign. v. Hegi (‘Gehe hin und thue dess gleichen’), unbeschnitten, mod. Halblederband.
Erstausgabe des biographischen Werkes über Hans Caspar Hirzel (des Zweiten) (1751-1817), Sohn des gleichnamigen Stadtarztes. Hirzels Tätigkeit in der Zürcherischen Hülfsgesellschaft, und die Stiftung und Tätigkeit der Hülfsgesellschaft selber, wird in diesem Werk besonders betont (S. 72 bis 129). Weitere Abschnitte behandeln u.a.: Hirzels Vorfahren, Jugendzeit. / Thätigkeit in früheren Jahren bei verschiedenen Vereinen. / Medizinische Ämter. / Teilname an der Landesverwaltung. / Chrakteristik. / Lebensende.“1770-72 Medizinstud. in Wien, 1772 Dr. med. in Erlangen. Ab 1774 Hebammenlehrer in Zürich, zeitweise Sekr. der Bürgerbibliothek, ab 1778 Arzt an der Spanweid für chronisch Kranke und Hautleidende. 1782 Mitbegründer des Medizin.-chirurg. Instituts, 1784 Sanitätsrat, 1790 Präs. der ökonom. Kommission der Naturforschenden Gesellschaft, Kirchenrat. 1795 2. Stadtarzt, 1803 nach dem Tod des Vaters 1. Stadtarzt. 1799 Gründer der zürcher. Hülfsgesellschaft (Präs.). Initiant des 1810 gegr. Blindeninstituts, 1810 Mitbegründer der Schweiz. Gemeinnützigen Gesellschaft. H. publizierte 1784 das "Lesebuch für das Frauenzimmer über die Hebammenkunst" (HLS). Barth 13976.
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