(Erste) - Elfte und zwölfte Folge in 11 Bänden. Berlin, gedruckt bei F. Cynamon, (ab Folge 5) bei Otto v. Holten. 1894 -1919. Gross-8°. Jeder Band 156 S. Bd. 1: Späterer Kalblederband mit Rückenschild. Bd. 2: Illustrierter Originalleinwand. Bd. 3: Etwas späterer Halbleinwandband mit 2 goldgeprägten Rückenschildern. Bd. 4: Pergamentband der Zeit. Bd. 6: Halbpergamentband mit goldgeprägtem Rückentitel. Bd. 5, 7-11/12 in Originalpappbänden.
Landmann Landmann 15ff. - Kirchner III, 23249. - Diesch 2633. - Vollständige Folge der wichtigsten literarischen Zeitschrift des George Kreises mit Beiträgen von Stefan, George, Hugo von Hofmannsthal, Ludwig Klages, Karl Wolfskehl u.v.a. - Die 1. Folge hier im Nachdruck von 1914, ebenso wie der erste Druck in 100 Exemplaren gedruckt. Mit dem seltenen nur in 100 Exemplaren gedruckten und numerierten 8. Folge. - Von den vielfach fehlenden Beilagen sind vorhanden: Folge 2: Schlittgen: Porträt von George. Originalradierung; Musikbeilage 4 S. von Karl Hallwachs aus Lieder im geschmack eines fahrenden spielmanns von Stefan George; Fernand Khnopff: "Eine tote Stadt". Reproduktion einer Zeichnung; Aug. Donnay: Mater Amabilis, Zeichnung; Leo Samberger: Appassionata, nach einem Ölbild; Musikbeilage 9 S.: Entführung von Kurt Peters - Folge 3: Melchior Lechter, Zeichnung für ein Glasfenster. Folge 11/12: Ankündigung der Nummer, Faltblatt mit Randläsuren. - 2 der 6 Pappbände mit erneuerten Rücken, die anderen mit kleinen Anrissen. Band 2 im seltenen von Th.Th. Heine illustrierten Leinenband. Band 1 beschnitten. Mit verschiedenen, zum Teil wichtigen Provenienzen: Folge 3: Marcus Behmer, mit handschriftlichem Besitzvermerk. Folge 7: Bernt von Heiseler mit Exlibris und handschriftlichem Besitzvermerk. Folge 8: Numeriert 75. - Es fehlt in der 7. Folge eine Tafel mit Dichterporträts. - Im Band der 3. Folge zusätzlich eingebundnen: 4. Folge, I. - II. Band (somit doppelt vorhanden). - Als Beilage: Verzeichnis der Erscheinungen der Blaetter fuer die Kunst mit einer Inhaltsangabe sämtlicher Hefte. Berlin, fuer das Jahr 1904. 10 n.n. Bl. Druck bei O.v on Holten in Rot und Blau auf Büttenpapier. Originalbroschur mit Fadenheftung. Gedruckt in 300 Exemplaren. S. Landmann 219. - Wenn auch nicht einheitlich gebunden in dieser Vollständigkeit, Zustand und Provenienzen ein bemerkenswertes Exemplar.
Fünfte Folge. Berlin, gedruckt bei Otto v. Holten. 1900/01. Gross-8°. 2 n.n. Bl. Titel und Inhalt, 156 S. Privater Halbpergamentband mit goldgeprägtem Rückentitel.
Landmann 163. - Originalausgabe. - Die erste bei Otto von Holten gedruckte Nummer. Mit Texten von Stefan George, Paul Gerardy, Waclaw Lieder, Karl Wolfskehl, Ludwig Klages, Leopold Andrian, Karl Bauer, K.G. Vollmoeller, Friedrich Gundolf, Ernst Hardt, Lothar Treuge, August Oehler, Felix Maltz. - Schönes Exemplar.
Sechste Folge. Berlin, gedruckt bei Otto v. Holten. 1902/03. Gross-8°. 2 n.n. Bl. Titel und Inhalt, 156 S. Privater Ganzpergamentband mit Kopfgoldschnitt.
Landmann 203. - Originalausgabe. - Mit Texten von Stefan George, Paul Gerardy, Hugo von Hofmannsthal, Karl Wolfskehl, Ludwig Klages, Friedrich Gundolf, Henry Heiseler u.a. - Titel mit handschriftlichem Besitzvermerk und Titelrückseite mit Besitzerstempel von Marcus Behmer. - Die letzten Seiten mit schwachem Wasserrand. Buchblock leicht gewellt.
Siebente Folge. Berlin, gedruckt bei Otto v. Holten. 1904. Gross-8°. 156 S. Privater grüngrauer Halbkalblederband mit Ecken, goldgeprägtem Rückentitel und Kopfgoldschnitt.
Landmann 221. - Titelrückseite mit handschriftlicher Widmung in verschiedenen Farben von Melchior Lechter "an Edith als Ostergruss 1912". Mit grosser Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Edith Andreae, Gattin von Fritz Andreae. Die Andreae waren ein Berliner Sammlerehepaar, das mehrere wichtige Werke von Lechter besass. Edith Andreae war die Schwester von Walther Rathenau und dessen Nachlassverwalterin. Mit Texten von Melchior Lechter aus "Sieben Nächte am mystischen Quell", Stefan George, Hugo von Hofmannsthal, Paul Gérardy, Karl Wolfskehlt, Friedrich Gundolf, Henry Heiseler, Rudolf Panwitz u.a. - Ohne die lose beigelegte Tafel, die offenbar fast immer fehlt. - Einbandrücken leicht verblasst und fleckig.
Achte Folge. Berlin, gedruckt bei Otto v. Holten. 1908/09 (recte Februar 1910). Gross-8°. 156 S. Bedruckter Originalkartonband.
Landmann 316. - Neben der ersten Nummer die seltenste Veröffentlichung der Zeitschrift. Gedruckt in 100 numerierten Exemplaren, hier die handschriftlich bezeichnete Nr. 43 für Richard Schmitz. "Der vorliegende Abdruck ist nur als beigabe zur neunten folge für die mitglieder des engeren kreises gedacht". Die Texte wurden bereits im dritten Ausleseband bei Bondi gedruckt. Texte von George, Carl August Klein, Karl Wolfskehl, Ludwig Derleth, Friedrich Gundolf, Lothar Treuge u.a. - Titelblatt zusätzlich mit dem Besitzerstempel von "Richard Ferdinand Schmidt, München" versehen. Schmitz (1876-1950) war Maler und der Bruder von Oskar A.H. Schmitz. - Rücken gebräunt. Deckel mit Lichtspuren. Ecken leicht geknickt.
Neunte Folge. Berlin, gedruckt bei Otto v. Holten. 1910. Gross-8°. 2 n.n. Bl. Titel und Inhalt, 156 S. Privater Halbpergamentband mit rotem goldgeprägtem Rückenschild.
Landmann 317. - Originalausgabe. - Erschien gleichzeitig mit der seltenen, nur in 100 Exemplaren gedruckten Folge Acht. Mit Texten von Stefan George, Albert Verwey, Karl Wolfskehl, Ludwig Derleth, Friedrich Gundolf u.a. - Titel mit handschriftlichem Besitzvermerk "Robert R. Schmidl, 1912". - Rückenschild leicht berieben. - Fleckenlos.
Paris, The New Review Editions 1932. 19,5x26 cm. 62 S. Mit 6 ganzseitigen Radierungen. In privatem rotem Halbmaroquinband mit goldgeprägtem Rückentitel. Die Umschläge der Originalbroschur mit eingebunden.
Black-Moorhead 55-60. - Originalausgabe. - No 6/100 mumerierten Exemplaren, im Impressum vom Autor und Künstler signiert. - Mit einem Vorwort von Samuel Putnam. - George Reavey (1907-1976), Sohn eines Nordiren und einer Russin, wurde 1930 der erste literarische Agent von Samuel Beckett in Paris, der erste, der die Gedichte von Paul Eluard in Englisch herausgab und einer der wichtigsten Übersetzer russischer Literatur. - Eine der ersten Illustrationsarbeiten Hayters, der seit 1927 in Paris lebte. Er gründete und leitete die später unter dem Namen "Atelier 17" weltberühmt gewordene Künstlerpresse. - Ganz wenige vereinzelte kleine Stockflecken. - Schönes Exemplar. Black-Moorhead 55-60. - Edition originale. - Non 6/100 exemplaires numérotés, signés par l'auteur et l'artiste. - Avec un avant-propos de Samuel Putnam. - George Reavey (1907-1976), fils d'un Irlandais du Nord et d'un Russe, devient en 1930 le premier agent littéraire de Samuel Beckett à Paris, le premier à publier les poèmes de Paul Eluard en anglais et un des plus importants traducteurs de la littérature russe. - Une des premières illustrations de Hayter, qui vit à Paris depuis 1927. Il fonda et dirigea la presse de l'artiste, qui devint plus tard mondialement connue sous le nom d'"Atelier 17". - Très peu de petites taches de rousseurs isolées. - Belle copie.
(New York), 1967. 20,5 x 26 cm. 4 Blatt Xerox Kopie mit Klammerheftung.
s. Hendricks, Fluxus etc/ Addendea I. S. 172-175. - Originalausgabe. Das interne Informationsorgan der Fluxusbewegung. Der Verteiler mit den Namen der Abonnenten umfasst 28 zum Teil überraschende Namen wie: Eric Andersen, Ayo, George Brecht, Ken Friedman, Per Kirkeby, Milan Knizak, Mosset (Olivier?), Riddle, Chieko Shiomi, Ben Vauter, Robert Filliou u.a. - Verzeichnet die "Past Flux-Projects, realized in 1966" und vor allem "Flux-Projects planned for 1967." Die Newsletter erschienen beriets 1961 und 1962 in Wiesbaden. Als Verfasser wird selbstverständlich Maciunas angenommen. Der vorliegende Text endet hier aber mit "George" = Brecht. - Die Newsletters sind von grösster Seltenheit.
Elfte und zwölfte Folge. Berlin, gedruckt bei Otto v. Holten. 1919. Gross-8°. 320 S. Bedruckter Originalkartonband.
Landmann 456. - Die letzte Nummer und die einzige Doppelnummer der in unregelmässigen Folgen seit 1892 erschienenen literarischen "Zeitschrift im "verlag des herausgebers" mit " geladenem lesekreis". Zum 25. Erscheinungsjahr war für 1917 eine Jubiläumsnummer geplant. Offenbar war für eine Nummer zu viel, aber für zwei Nummern zu wenig Stoff vorhanden. Wie bimmer ei den späteren Nummern erschienen die Beiträge ohne die Verfassernamen. Im vorliegenden Exemplar sind die Namen der Verfasser mit den Initialen in Bleistift angegeben. Nach Landmann wurden von dieser Nummer 2000 Exemplare gedruckt. - Vorderdeckel mit Kratzspur. Obere äussere Ecke leicht gestaucht. Innenfalz mit Japanpapier verstärkt. - Gutes unbeschnittenes Exemplar.
Paris. Adrien Sporck éditeur. (1904). Quer-4°. 4 Bl., 41 S. Mit farbigen Illustrationen und Musiknoten. Originalhalbleinwand mit farbigem Deckelbild.
Einband etwas brerieben. Vorsätze sauber verstärkt. Name und Datum auf Titelblatt.
Amsterdam, De Lange Afstand. 1984. 25,5x13 cm. 3-seitiger gefalteter Bogen, in bedrucktem 3-seitigen Originalumschlag.
Mit handschriftlicher Widmung von Oskar Pastior für Felix (Philipp Ingold). - Erschien zum Anlass der Jahreswende 1984-1985 vom Verlag De Lange Afstand als Kundengeschenk in 125 Exemplaren, wovon 25 Exemplare mit Erläuterung und Impressum in deutscher Sprache (wie hier vorliegend), übersetzt von Karina Meister. 1985 erschien eine Handelsedition in einer Auflage von 30 numerierten Exemplaren. - Mit einem erläuterndem Text "Wie man Worte einfängt" von Wiel Kusters in Deutsch. Der Text des Gedichtes "Mein garten" von George in der Verfremdung durch Oskar Pastior und der holländischen Bearbeitung von Wiel Kusters.
San Francisco, Wm M.Hinton & Co, 1879. 8vo. In the original full cloth binding with gilt lettering to spine and a bit of blindstamping to boeards. A bit of light spotting to front board, spine faded, and capitals worn. Hinges internally a bit weak, and a professional closed tear to cloth at spine, barely noticeable. All in all an excellent copy in this fragile original binding. Internally very nice and clean. With the bookplate of Grove L. Johnson to inside of front board. (4), 512 pp.
The exceedingly scarce first edition, printed in merely 200 copies (namely the ""Author's edition), of one of the most influential books ever published. Henry George's masterpiece of social reform, ""Progress and Poverty"", founded the ideology known as ""Georgism"", from which the worldwide social reform movement arose. The work initiated the Progressive Era and had a larger impact and ""a wider distribution than almost all other books on political economy put together"", as John Dewey put it (John Dewey's Foreword to Geiger's ""The Philosophy of Henry George"" (1933)). ""The present century has been marked by a prodigious increase in wealth-producing power. The utilization of steam and electricity, the introduction of improved processes and labor-saving machinery, the greater subdivision and grander scale of production, the wonderful facilitation of exchanges, have multiplied enormously the effectiveness of labor.At the beginning of this marvelous era it was natural to expect, and it was expected, that labor-saving inventions would lighten the toil and improve the condition of the laborer"" that the enormous increase in the power of producing wealth would make real poverty a thing of the past"", is how Henry George introduces his grandiose work of social reform. But though people naturally expected labor-saving inventions to improve working- and living conditions for all, quite the opposite was the case. As towns and cities grew - and grow - and new technologies continually improve methods of production and exchange, so misery, poverty and crime continued - and continues - to increase. Henry George magnificently pointed out the association of progress with poverty and how that precisely came to be the cause of our social and political difficulties. He pointed out, how this problem, if unsolved, would mean the downfall of civilization. And he provided the remedy - ""Deduction and induction have brought us to the same truth: Unequal ownership of land causes unequal distribution of wealth. And because unequal ownership of land is inseparable from the recognition of individual property in land, it necessarily follows that there is only one remedy for the unjust distribution of wealth: we must make land common property."" More precisely, Henry George proposed a single tax on land values.Henry George's revolutionary first book, ""Progress and Poverty"" sold millions of copies and became a world-wide bestseller. In sales, it exceeded all other books except the Bible during the 1890s. The first edition, however, was only printed in 200 copies, designated ""Author's Edition"" and is very scarce - not least in the original binding.""During the 1890s George, author of the 1879 bestseller Progress and Poverty, was the third most famous American, after Mark Twain and Thomas Edison. In 1896 he outpolled Teddy Roosevelt and was nearly elected mayor of New York.""""When Progress and Poverty first came out in 1879, it started a worldwide reform movement that in the US manifested in the fiercely anti-corporate Populist Movement in the 1880s and later the Progressive Movement (1900-1920). Many important anti-corporate reforms came out of this period, including the Sherman Antitrust Act (1890), a constitutional amendment allowing Americans to elect the Senate by popular vote (prior to 1913 the Senate was appointed by state legislators), and the country's first state-owned bank, The Bank of North Dakota (1919)."" (Stuart Jeanne Bramhall: Karl Marx vs Henry George, 2013).And the work continued to exercise its enormous influence throughout the Western world. According to a survey among British parliamentarians in 1906, the work was more popular than Walter Scott, John Stuart Mill, and William Shakespeare, and there is almost no end to the line of famous thinkers, who describe ""Progress and Poverty"" as life-changing, including George Bernard Shaw, Friedrich Hayek, H. G. Wells, and Leo Tolstoy, who like Winston Churchill, John Dewey, Bertrand Russell and many others claimed that it was impossible to refute Henry George on the land question. Philip Wicksteed characterized the book as ""by far the most important work in its social consequences that our generation or century [1882] has seen"", Alfred Russel Wallace hailed it as ""undoubtedly the most remarkable and important book of the present century,"" and placed it above Darwin's ""Origin of Species"", Albert Einstein concluded ""Men like Henry George are rare unfortunately. One cannot imagine a more beautiful combination of intellectual keenness, artistic form and fervent love of justice. Every line is written as if for our generation"", etc., etc. PROVENANCE: Grove Lawrence Johnson (1841 -1926) was an American attorney and politician from California. In addition to serving in both houses of the state legislature, Johnson also served as a United States Representative.
Nohant 3 juin 1858 | 13.40 x 20.90 cm | 4 pages sur un feuillet remplié
Lettre autographe signée de George Sand adressée à son amie Stéphanie Bourjot, fille d'Étienne Geoffroy-Saint-Hilaire. Quatre pages rédigées à l'encre bleue sur un feuillet remplié au chiffre de George Sand. Pliures inhérentes à l'envoi. Cette lettre a été partiellement publiée dans Correspondance, t. XIV, n° 7846. Très belle lettre, en partie inédite, dans laquelle George Sand évoque l'ouvrage de Marie Pape-Carpantier et l'éducation de sa jeune servante Marie Caillaud?: «?C'est un excellent livre, dans lequel j'apprends à lire à ma jeune servante, une fille extraordinairement intelligente et dont ce livre ouvre l'esprit à toutes sortes de bonnes notions. Ç'a été pour moi une éducation à part que celle de cet enfant de 18 ans qui n'en avait que 2, il y a six mois, et qui a maintenant son âge, avec toute la candeur de l'enfance conservée. Donc tous les soirs, nous lisons les historiettes de Marie Carpentier, et je m'y intéresse autant que mon élève.?» Marie Caillaud n'a que onze ans lorsque George Sand la fait entrer à son service afin de s'occuper de la vaisselle et du poulailler, ce qui lui vaudra le sobriquet de «?Marie des poules?». Mais l'écrivaine repère bien vite l'intelligence de la jeune paysanne?: elle en fait rapidement sa gouvernante et à partir de 1856, la jeune fille participe aux séances du petit théâtre de Nohant. C'est au début des années 1858 que l'on trouve mention de son apprentissage notamment dans une lettre de George Sand à son ami Charles Duvernet?: «?Dans mes soirées d'hiver, j'ai entrepris l'éducation de la petite Marie, celle qui jouait la comédie avec nous. De laveuse de vaisselle qu'elle était, je l'ai élevée d'emblée à la dignité de femme de charge que sa bonne cervelle la rend très apte à remplir. Mais un grand obstacle, c'était de ne pas savoir lire. Ce grand obstacle n'existe plus. En trente leçons d'une demi-heure chacune, total quinze heures en un mois, elle a su lentement, mais parfaitement toutes les difficultés de la langue. Ce miracle est dû à l'admirable méthode Laffore, appliquée par moi avec une douceur absolue sur une intelligence parfaitement nette.?» (16 février 1858) Intime de l'écrivaine, Marie Caillaud deviendra finalement une comédienne influente de la scène de Nohant et côtoiera les illustres invités de George Sand?: Delacroix, Gautier, Dumas, le prince Jérôme Bonaparte... Mais Marie ne fut pas la première élève de George Sand, qui demeura toute sa vie durant intéressée par la question de la pédagogie et apprit à lire non seulement à ses enfants, mais aussi à ses petits-enfants et à plusieurs personnes de son entourages (domestiques, paysans). Cette lettre montre toute l'implication qu'elle eut dans son rôle de maîtresse, réfléchissant sans cesse à des manières pertinentes et efficaces d'enseigner?: «?Mais ce qui manque, du moins à ma connaissance, c'est une méthode de lecture. J'en ai fait une (pour mon usage, je ne l'ai pas écrite.) tirée d'abord de celle de Laffore, et modifiée à mon idée. Mais ce que je n'ai pas trouvé dans les manuels à l'usage de l'enfance et des écoles primaires, c'est un livre d'exercices bien faits pour apprendre à lire logiquement tout en se rendant compte de l'orthographe des mots. Ce livre existe-t-il??» Loin d'être un simple passe-temps, l'éducation revêtit pour George Sand une importance capitale et, comme le souligne Georges Lubin, elle ne se borna donc pas à alphabétiser les plus jeunes. Il faut dire que la mère de Sand lui apprit elle-même à écrire dès l'âge de cinq ans?: «?Elle se rendit compte très tôt que la seule voie pour atteindre à l'égalité était l'émancipation intellectuelle. L'ignorance où les femmes étaient tenues était la cause de leur esclavage. L'ignorance où le peuple était tenu était le fondement de l'inégalité qui régnait entre les classes. L'éducation était le sésame qui ouvrirait les portes fermées.?» («?George Sand et l'éducation?» in Nineteenth-Century French Studies, 1976) Beau et important témoignage du combat sa
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2 volumes in-8 (207 x 122 pp) de 4 ff.n.ch. (faux-titre, titre, dédicace, exergue) et 350 pp. pour le premier volume ; 3 ff.n.ch. (faux-titre, titre, vers d Alfred de Musset) et 383 pp. pour le second (comme dans la plupart des exemplaires reliés à l époque, le relieur a supprimé le dernier feuillet blanc du tome I et le premier feuillet blanc du tome II) ; demi-veau fauve, dos lisses, compartiments de filets et chaînettes ornés de grands fleurons géométriques dorés, roulette en pied, plats recouverts de papier marbré, tranches marbrées dans les mêmes tons (reliure de l époque).
Édition originale. L’un des chefs-d’œuvre de George Sand, un récit d’un lyrisme et d’un symbolisme échevelés. Admiré, critiqué, honni et mis à l’Index, ce roman-poème connut un grand succès de scandale. Se risquant sur les chemins ouverts par Nodier, Senancour, Chateaubriand et Madame de Staël – mais aussi Goethe et Byron –, George Sand provoqua la surprise dans les milieux littéraires. «Avec la “grande Lélia”, sorte de Byron de l’autre sexe, impérieuse mais clamant son impuissance et son mal du siècle, souffrante mais rebelle, se livrant à des confidences impudiques sur sa sexualité qui rendent un son trop vrai pour n’être que littérature, c’est en d’autres parages du féminin, bien plus modernes, que Sand a voulu se risquer. De quoi s’adresser au meilleur de sa “génération”, en explorant à sa façon le paradigme du romantisme du désenchantement. De quoi s’adresser également à nos contemporains du xxie siècle – eux aussi conviés à se risquer à Lélia, excités plus que rebutés, gageons-le, par les difficultés d’une telle lecture –, et leur parler au plus intime. » (José-Luis Diaz) L’exemplaire est enrichi d’un très beau dessin original signé de George Sand. La composition (90 × 106 mm), signée en bas à droite des initiales « G. S. » et protégée d’une fine serpente, a été montée à l’époque sur un feuillet de papier orné au recto d’un décor de feuillage bleu pâle finement gaufré, et insérée dans le tome I entre les feuillets de dédicace et d’exergue. Ce dessin au lavis de brun délicatement rehaussé à l’encre de Chine et à la gouache blanche – une version primitive de « dendrite » – montre une clairière entourée d’arbres et de rochers qu’un ciel tourmenté surplombe ; un rayon de lune perce les nuages en éclairant une scène étrange : un chien aboyant devant un calvaire ; l’atmosphère est mystérieuse, oppressante et onirique. George Sand dessinatrice : les « dentrites ». Romancière et épistolière de génie – ses œuvres très nombreuses et sa correspondance monumentale forment un saisissant tableau de la génération romantique au féminin –, George Sand fut aussi une dessinatrice talentueuse et, sur certains points, singulière. La question de l’art l’a toujours occupée (elle hantait les musées et les salons de peinture) et, depuis ses plus jeunes années, elle maniait avec passion la mine de plomb et le pinceau, aussi bien au couvent des Augustines anglaises que dans la demeure familiale de Nohant. Un talent hérité de sa mère et encouragé par sa grand-mère, qu’elle-même suscitera et contribuera à développer chez son fils, Maurice. Au début des années 1830, alors qu’elle venait de se séparer de son mari, George Sand fit même de son goût pour le dessin et la miniature un métier destiné à lui assurer, pour un temps, son autonomie financière. (Elle prit des cours avec Jules Decaudin en 1831 afin d’affermir sa technique et s’initier à l’aquarelle.) Plus tard, tout au long des années de la retraite berrichonne, le dessin et l’aquarelle deviendront une activité quasi quotidienne, ainsi qu’elle le confie dans une lettre datée de 1874. Une technique particulière, la « dendrite », est attachée à son nom. Elle consiste à appliquer sur une feuille, préalablement tachée de couleur, un papier épais ou un carton absorbant (« écrasage »), obtenant par cette manière de monotype des formes mousseuses et nervu- rées qui sont ensuite retravaillées à l’encre, à l’aquarelle ou à la gouache. Ces compositions évoquent parfois des paysages fantastiques – landes et marécages désolés –, très roman- tiques. George Sand a souvent associé son fils Maurice à ses expérimentations graphiques et chromatiques ; un témoignage éclatant de leur collaboration verra le jour en 1858 sous le titre de Légendes rustiques. Les surréalistes, et tout particulièrement Max Ernst, se souviendront des innovations de George Sand, dont ils adapteront la technique mêlant dessin conscient et aléatoire dans quelques-unes de leurs œuvres. Exemplaire avec de grandes marges, dans une belle reliure de l’époque. La structure du décor et les fers employés, ainsi que des détails de dorure – le point après le nom de l’auteur et la faute « L’Élia » dans le titre – semblent prouver que cette reliure n’a pas été réalisée en France, mais plutôt dans l’aire germanique, très probablement en Suisse. Rousseurs éparses et inégalement prononcées; tampon anciennement et soigneusement effacé sur le feuillet de dédicace du tome I ainsi que sur quelques autres feuillets (peut-être la marque d’un cabinet de lecture) ; petit manque de cuir au mors inférieur du tome I, en pied. Références : G. Sand, Romans, I, Paris, Gallimard, Bibliothèque de la Pléiade, 2019, notice de J.-L. et B. Diaz, pp. 1587-1621. – N. Savy, « Une table à dessin ou un bureau ? George Sand et les arts visuels (1804-1837)», inMémoires en hommage à Françoise Cachin, Gallimard-RMN, 2002. – Clouzot, p. 242 : « rare et très recherché ».
[ Bureaux de la Revue de Paris,] - Collectif ; BALZAC, Honoré de ; DOSTOIEVSKY ; VIOLLET LE DUC ; MERIMEE, Prosper ; SAND, George ; DAUDET, Ernest ; MAUPASSANT, Guy de ; TOURGUENIEV ; GONCOURT, Edmond de
Reference : 58665
(1896)
6 vol. in-8 reliure de l'époque demi-chagrin brun, dos à 5 nerfs, Bureaux de la Revue de Paris, Paris, 1896. Rappel du titre complet : La Revue de Paris. Année 1896 - Troisième Année (6 Tomes - Complet) [ Contient notamment : ] Lettres à l'Etrangère par Honoré de Balzac [ Suite, Edition pré-originale ]Madame Alphonse Daudet ("Notes sur Londres"), Duc de Persigny ("Conversations avec M. de Bismarck"), George Sand ("Lettres à Ernest Feydeau", "Lettres à Sainte-Beuve"), Maréchal de Castellane ("Le Siège d'Anvers"), Barras ("Les préliminaires du 18 Brumaire"), George Duruy ("Barras et le 18 Brumaire"), Maurice Paléologue ("Une Patricienne de la Renaissance"), Léon Dierx ("Le Dieu futur"), Robert de Montesquiou-Fezensac ("Hortensias bleus"), Darmsteter ("Dante Gabriel Rossetti"), Victor Hugo ("Des Vers"), Eugène Manuel ("Un philosophe d'autrefois"), Voltaire ("Lettres à la Comtesse de Bentinck"), Prince Henri d'Orléans ("Sur le Haut-Mékong"), Emile Zola ("A M. le Docteur Toulouse"), Barbès ("Lettres à George Sand"), Camille Saint-Saëns ("Orphée"), Paul Claudel ("En Chine"), Pierre de Nolhac ("La présentation de Madame du Barry")
Exemplaire bien complet des 6 tomes de la seconde année, en reliure uniforme. C'est en 1895 qu'Edmond de Fels relança la "Revue de Paris" qui avait été supprimée par le gouvernement en 1858 avant de reparaître de manière éphémère et d'être absorbée par la Revue Française en 1865. Etat très satisfaisant (dos passés, papier des plats parfois gondolé, bon état par ailleurs). La série contient la suite de la première publication des "Lettres à l'étrangère" (correspondance de Balzac avec Eve Hanska) mais aussi de beaux écrits, parfois en version pré-originale, de Madame Alphonse Daudet ("Notes sur Londres"), Duc de Persigny ("Conversations avec M. de Bismarck"), George Sand ("Lettres à Ernest Feydeau", "Lettres à Sainte-Beuve"), Maréchal de Castellane ("Le Siège d'Anvers"), Barras ("Les préliminaires du 18 Brumaire"), George Duruy ("Barras et le 18 Brumaire"), Maurice Paléologue ("Une Patricienne de la Renaissance"), Léon Dierx ("Le Dieu futur"), Robert de Montesquiou-Fezensac ("Hortensias bleus"), Darmsteter ("Dante Gabriel Rossetti"), Victor Hugo ("Des Vers"), Eugène Manuel ("Un philosophe d'autrefois"), Voltaire ("Lettres à la Comtesse de Bentinck"), Prince Henri d'Orléans ("Sur le Haut-Mékong"), Emile Zola ("A M. le Docteur Toulouse"), Barbès ("Lettres à George Sand"), Camille Saint-Saëns ("Orphée"), Paul Claudel ("En Chine"), Pierre de Nolhac ("La présentation de Madame du Barry")
Berlin, Malik-Verlag 1928. 17,5x26,5 cm. Typorgrafischer Titel, 17 Abbildungen nach Zeichnungen auf losen Blättern und 1 Abbildung auf der ockergelben Mappe.
2 Bände. Paris. Gallimard. 1970-1971. Petit in-8°. LVI S., 2 p. généalogie, 1470 p., 3 Bl.; 4 Bl., 1638 p., 1 Bl. Reliure plein cuir d'édition, jaquette et rhodoïd.
"Bibliothèque de la Pléiade. Vol. 215 et 227."
Paris. Gallimard. 1973. Petit in-8°. 249 p., 2 p., 2 f. Avec 480 illustrations en noir. Reliure plein cuir, demi jaquette et rhodoïd.
"Bibliothèque de la Pléiade. Douzième Album de la Pléiade."
Volume 1, Nuber 1. New York, November 1974., 8°. 64 S. Originalbroschur.
Angelo Savelli, Robert Indiana, Robert Motherwell, David Smyth, Will Insley, Sol Lewitt, Mario Yrisarry, Barnett Newman, Gino Severini, Alberto Giacometti, Frank O'Hara, Larry Rivers, Adolf Wölfli, Ad Reinhardt. - Einband leicht angestaubt.
Basel, Privatdruck der Buchdruckerei VSK. (Ca. 1960). 4°. 16 S. mit 50 farbigen und 5 s/w. Tafeln. Originalleinwand mit goldgeprägtem Deckeltitel.
Erschien als Privatdruck in einer Auflage von 500 Exemplaren. - Einband mit leichten Kratzspuren
München, Winkler Verlag, 1977. 8°. 684 S., 2 Bl. Originallederband mit goldgeprägtem Rückentitel, Kopfgoldschnitt und transparentem Schutzuschlag.
Dünndruckausgabe. - In den Überarbeitungen von Otto Gildemeister und Alexander Neidhardt (Der Walzer), überarbeitet, nach der historisch-kritischen Ausgabe ergänzt und mit Anmerkungen herausgegeben von Siegfried Schmitz. - Schnitt etwas fleckig, sonst sauberes Exemplar.
München, Winkler Verlag, 1977. 8°. 932 S., 2 Bl. Originallederband mit goldgeprägtem Rückentitel, Kopfgoldschnitt und transparentem Schutzuschlag.
Dünndruckausgabe. - In den Überarbeitungen von Otto Gildemeister (Don Juan), Alexander Neidhardt, Adolf Seubert u.a. (Gedichte), überarbeitet, nach der historisch-kritischen Ausgabe ergänzt und mit Anmerkungen herausgegeben von Siegfried Schmitz. - Schutzzmschlag am Hinterdeckel mit Ausriss. - Sauberes Exemplar.
Strassburg, Verlegts, Amand König 1777. 20x16 cm. 2 Bl., 116 S. Mit 6 gefalteten gestochenen Tafeln. Halblederband der Zeit mt rotem goldgeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung.
Hirsch 1, 196. - Blake 19. - Erste und einzige deutsche Ausgabe. - Eine englische Ausgabe erschien 1750. Ausgezogen aus seinen "Mémoires de chirurgie". Arnaud (gestorben 1774 in London), ein "bedeutender französischer Chirurg" (Hirsch), praktizierte in London. - Mit 6 schönen Kupfertafeln. - Fliegender Vorsatz mit dem Besitzerstempel des Hamburger Juristen, Historikers und Politikers Wilhelm Heyden, Bergedorf. - Vorsätze leimschattig. Titelblatt und Tafeln in den Seitenrändern schwach gebräunt und leicht fleckig. - Gutes Exemplar.
Paris, Philippe Gonin, 1938. 27,5x18 cm. 67 p. en feuilles, entièrement lithographie. broché, sous chemise et étui.
Première édition de cette production typographique, artistique et comme éditeur de Philippe Gonin. Le texte de Byrion est écrit en direct sur la pierre accompagné des dessins dans la tradition de Maillol et de Cingria. - Exemplaire signé mais sans numméro. Le tirage indiqué à la justification n'èétait que 35 exemplaires.
4 volumes complet. Paris, Charpentier, 1836-1837. In-4°. VI p., 822 p.; 766 p.; 702 p.; 844 p. 4 frontispice. Plein cuir, titre doré au dos, décor doré au dos et sur les plats, tête dorée (sign. I. Rousset, Paris).
Vicaire 1, 990. Edition originale de cette traduction, la 3e après Amédée Pichet 1822-25 et Pauline Paris 1830-32. Publié en 120 livraisons. - Reliure à beau décor romantique. - Couvertures frottées, intérieur frais, inscriptions au crayon, tache d'encre vol. 2 + 4, trace d'eau vol. 4.